Rückschlag für Aufstiegsambitionen der Lauenburger SV

Lauenburg. Lasse Steinhagen, Linksaußen bei den Regionsliga-Handballern der Lauenburger SV, ist Student in Kiel und kam für das Spitzenspiel gegen Tabellenführer HSG Kalkberg 06 direkt von einem Wochenendseminar in die Halle. Routinier Frank Mathias war die ganze Woche krank gewesen und freitags extra noch zur Arbeit gegangen, um am Wochenende auflaufen zu können. „Daran sieht man schon, dass die Motivation riesengroß ist“, freut sich LSV-Coach Carmelo Hadeler.

Allein: Es half nichts. Die Elbestädter unterlagen mit 27:32. „Die waren klar besser“, gab Hadeler zu. Kalkberg 06 setzte sich frühzeitig ab, angeführt vom zwölffachen Torschützen Patrick Starke, der noch vor ein paar Jahren für den TSV Altenholz in der 2. Bundesliga gespielt hat. „Der hat eine unglaubliche Sprungkraft. Den haben wir nie in den Griff gekriegt“, staunte Hadeler.

Schon zur Pause war die LSV mit 12:20 hinten. Als der Rückstand dann nach 48 Minuten gar auf zehn Tore (20:30) anstieg, drohte ein Desaster. Doch mit einer Energieleistung kämpften sich die Lauenburger in der Schlussphase zumindest noch auf fünf Treffer heran. „Es war wichtig, dass wir uns nie aufgegeben haben“, lobte Hadeler die Moral seines Teams, das nun am nächsten Spieltag (13. Januar) mit dem Tabellenzweiten SG Boostedt/Großenaspe gleich den nächsten Kracher im Aufstiegskampf empfängt. vg

LSV-Tore: Drewing (6), Schulz (5), Fengler (4), Schwarz (4/1), Mathias (3), Lange, Höltig (je 2), Steinhagen (1).

Quelle Bericht: Bergedorfer Zeitung vom 19. Dezember 2018