Lauenburger SV muss weiter zittern

LANDESLIGA – LSV nach 27:35 gegen Kremperheide/Münsterdorf in akuter Abstiegsgefahr

Lauenburg (olü). Die Landesliga-Handballer der Lauenburger SV haben aus ihren Fehlern offenbar nichts gelernt. Schon in der Vorwoche gegen die HSG Tills Löwen hatte die Mannschaft von Trainer Carmelo Hadeler die Anfangsphase verschlafen. Die Folge war eine 22:28-Niederlage.

Gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf verpatzte die LSV nun erneut den Start (5:10, 15.). Diesem Rückstand liefen die Gastgeber vor gut 100 Zuschauern hinterher. Zum Ausgleich oder sogar einer Führung kamen sie jedoch während gesamten Spielzeit nicht. Am Ende stand eine deutliche 27:35 (12:18)-Schlappe gegen den Aufsteiger zu Buche. Durch die Niederlage verpassten es die Lauenburger, etwas Boden im Abstiegskampf gutzumachen.

Mit der SG Glinde/Reinbek (hat ihre Mannschaft zurückgezogen) und dem VfL Geesthacht stehen bereits zwei Teams als Absteiger fest. Und auch die SG Boostedt/Großenaspe dürfte es bei nur noch drei Spielen schwer haben, die Klasse zu halten. Da wahrscheinlich insgesamt vier Vereine runter müssen, läuft es weiter auf einen Zweikampf zwischen der LSV und der Lübecker TS heraus (siehe Tabelle). Das Positive des aktuellen Spieltags: Da die Marzipanstädter spielfrei waren, ist der Abstand nach Pluspunkte gleichgeblieben.

Die Pause wollen die Lauenburger Handballer nun nutzen, um sich intensiv auf die Partie am 14. April bei der SG Bosstedt/Großenaspe vorzubereiten.

LSV-Tore:
Schwarz (10/6), Drewing (6), Fengler (3), Rüger, Lattki, Höltig (je 2), Mathias, Fraedrich (je 1).

Quelle Bericht: Bergedorfer Zeitung vom 27. März 2018