Rückblick der bisherigen Rückrunde

Für uns ging es nach dem letzten verlorenem Hinrundenspiel gegen den MTV Lübeck zu Beginn zum Tabellenführer aus Altenholz. Es gibt natürlich denkbar günstigere Ausgangssituationen, wenn man bedenkt, dass eine Woche später zu Hause der bis dato Tabellendritte aus Wellingdorf zu uns kam.

Naja kommen wir erst einmal zum Spiel gegen Altenholz. Wir wollten den Gegner ein wenig ärgern und starteten gut in die Partie. Eine stabile Abwehr und ein gutes Angriffsspiel sorgten für ein überraschendes Unentschieden zur Halbzeit. Nachdem es in der zweiten Halbzeit gefühlt 20 Zwei-Minuten-Strafen auf beiden Seiten hab, setzte sich der Favorit am Ende knapp durch. Mit ein wenig mehr Glück, wäre vielleicht etwas zählbares rausgekommen.

Eine Woche später kam die Truppe vom Wellingdorfer TV in unsere Hasenberghölle. Nach einigen Niederlagen am Stück, die wir in den letzten Spielen einfahren mussten, war die Favoritenrolle klar auf gegnerischer Seite. Wir besinnten uns allerdings darauf, dass wir im Hinspiel dort ein Unentschieden mitnehmen konnten und einfach alles reinwerfen wollten, was sich auszahlen sollte. Mit toller Unterstützung vor heimischer Kulisse bezwangen wir den Favoriten mit 26:22! Eine bärenstarke Abwehr und ein „cooler“ Angriff sorgten für die Überraschung und einige Kaltgetränke nach dem Spiel. Wir konnten wieder ordentlich Selbstbewusstsein tanken und hatten ein klares Ziel vor Augen: Nächstes Heimspiel, nächster Heimsieg!

Der Postillion: Erst Flop, dann Top. Lauenburg wacht nach der Halbzeit aus verspätetem Winterschlaf auf!

So könnte man das Spiel gegen die HSG Wagrien ganz gut beschreiben. Alles, was wir uns von Beginn an vorgenommen hatten, sollte erstmal als Raumduft in der Kabine verweilen. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht wirklich anwesend, lagen zwischenzeitlich mit 7 Toren zurück und gingen mit 5-Toren Rückstand in die Pause (12:17).
Als wir aus der Kabine kamen, wo wir uns den Raumduft „absoluter Siegeswille“ von Febreeze in den Kopf zogen, war eine ganz andere Truppe von uns auf der Platte. In der Abwehr agierten wir als Wadenbeißer und im Angriff war fast jeder Schuss ein Treffer.

Sonderlob geht raus an unsere beiden Erfahrensten, die für eine wichtige Stütze für die jungen Wilden auf dem Spielfeld sorgten: Frankie und Matzi, ihr wart astrein!
So gewannen wir ein spannendes Spiel am Ende mit 2 Toren und sorgten für viele jubelnde und fröhliche Gesichter in der gesamten Halle!