LSV unterliegt der HSG aus Eutin

Am 02. Spieltag der Landesliga Süd kam es in der Hasenberghalle in Lauenburg zum Aufeinandertreffen zwischen der Lauenburger SV und der HSG Holsteinische Schweiz. In einer spannenden aber von vielen Fehlern geprägten Partie, setzten sich die Gäste am Ende mit 23:21 durch.

Bereits vor der Partie merkte man den Jungs der LSV-Zebras an, dass sie an diesem Tag heiß auf Handball waren. Nahezu alle Spieler waren bereits um 17:00 Uhr zum Spiel der Elbdiven angereist. Nach dem 38:21-Sieg der Elbdiven gegen die HSG Fockbek/Nübbel wurde es auch für die Männer ernst.

Nachdem dem pünktlichen Anpfiff der Männer in Gelb aus Westerrönfeld zeigte die LSV in den ersten Minuten, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und waren hellwach. Nach drei Minuten netzte Sascha Jahnke zum 3:0 für die LSV ein, was allerdings dazu führte, dass man die HSG abrupt aus ihren Träumen riss. Mit einem 4:0-Lauf übernahmen die Eutiner ihrerseits die Führung (3:4, 10. Minute) und setzten sich im Verlauf der ersten Halbzeit kontinuierlich ab (7:10, 23.). „Aus irgendeinem Grund hatten wir zu dieser Zeit einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr.“, so ein sichtlich genervter Jonathan Fengler nach der ersten Hälfte des Spiels. Hinzu kommt, dass sich die Elbestädter im Angriff äußerst schwertaten, Chancen zu kreieren oder ließen diese ein ums andere Mal liegen, was die Gäste umgehend bestraften (8:12, 26.). Mit dem Halbzeitpfiff baute die HSG Holsteinische Schweiz ihre Führung auf 16:11 aus.

In der Kabine schwor Coach Hadeler sein Jungs noch einmal auf die zweite Hälfte ein. Getreu dem Motto „Alles auf Null, es ist noch nichts passiert“ wurde die Partie fortgesetzt. Und das schien Früchte zu tragen. In der Abwehr wurde beherzter zugepackt und kam dann doch ein Ball durch, war Torhüter Matzi Brehmer zur Stelle. Das gewonnene Selbstvertrauen nahm die LSV mit in den Angriff und verkürzte den Abstand Tor um Tor (13:17, 34.). In der 38. Minute waren sie wieder auf Tuchfühlung zur HSG (15:17).

Es war jetzt ein Spiel, was von beide Seiten mit purer Leidenschaft führten. Die HSG legte vor und die LSV zog nach. Mit dem 19:20 (48.) durch Daniel Schwarz war die Partie wieder völlig offen. Leider versäumten es die Elbestädter in der Folge (21:20, 52.) das Heft ganz sich zu reißen, denn die HSG schien in dieser Phase sehr verunsichert. Durch ausgelassene Chancen setzten sich die Gäste bis zur 57. Minute wieder auf drei Tore ab (20:23). Zwar verkürzte die LSV noch auf 21:23, konnte am Ende aber die Niederlage nicht mehr verhindern. „Gerade in den letzten Minuten des Spiels müssen wir cleverer agieren und unsere Chancen nutzen. Aber wir werden daraus lernen und es im nächsten Spiel besser machen. Ich bin trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft, denn sie hat wieder einmal gezeigt, dass wir auch mit Titelfavoriten mithalten können.“, resümierte Coach Hadeler nach der Partie.

Ein großes Dankeschön gilt den Zuschauern, die den Weg in die Halle gefunden haben. Am kommenden Wochenende geht es dann für die LSV-Zebras zum Liganeuling HSG Störtal Hummeln. Anpfiff ist am 01.10.2017 um 17:30 Uhr.

LSV: M. Brehmer, P. Glodek – J. Fengler (2), B. Müller (1), F. Mathias (4), N. Lange, L. Freadrich, P. Drewing (9), L. Höltig (1), D. Schwarz (3), S. Jahnke (1)

Spielverlauf:
Lauenburger SV vs. HSG Holsteinische Schweiz