Niederlage gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf

Am Freitag, den 01. Dezember machten sich die Jungs der Lauenburger SV auf zum Nachholspiel gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf. Nach 60 Minuten Kampf setze sich die favorisierte HSG Kremperheide/Münsterdorf deutlich mit 32:23 durch.

Bis kurz vor der Abfahrt war jedoch nicht klar mit welchen Spielern die LSV die weite Reise überhaupt antreten würde. Unter der Woche mussten man neben den verletzten Spielern weitere berufsbedingte Absagen verkraften. Kurzerhand fragte Coach Carmelo Hadeler bei den zweiten Herren nach, um überhaupt einen spielfähigen Kader zusammen zu bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle an Mark Neckel, der sich kurzerhand bereit erklärte, auszuhelfen und sein tolles Spiel bis zum Ende sogar mit vier Toren krönte.

Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gastgebern aus Kremperheide. Mit einem 5:0-Lauf zeigten sie von Beginn an, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. Den Lauenburgern merkte man deutlich an, dass sie in dieser Form noch nicht zusammengespielt haben. Erst in der sechsten Minute brachte Mark den Ball im gegnerischen Tor unter. Das Tor schien ein kleiner Brustlöser gewesen zu sein. In der Folge packten sie deutlich aggressiver in der Abwehr zu und auch im Angriff machte vor allem Jonas Lattki aus der Not eine Tugend und stellte die gegnerische Abwehr immer wieder vor Probleme. Bis zur Halbzeit hielt die LSV den Rückstand bei vier Toren und ging mit 8:12 in die Kabine.

Nach der Halbzeitpause verfiel die LSV leider wieder in die Muster der ersten zehn Minuten der Partie und machte dem Gegner das Tore werfen viel zu einfach. So setzte sich die HSG Kremperheide/Münsterdorf innerhalb von 10 Minuten auf neun Tore ab (40. Minute). Nach einer erneuten Auszeit durch Übergangscoach Daniel Schwarz rappelte sich die LSV noch einmal auf und gestaltete die weitere Spielzeit ausgeglichen. In der Folge ließ man den Rückstand nicht noch größer werden. Am Ende setzte es für die LSV dann aber doch eine deutliche 23:32-Niederlage.

„Das Ergebnis ist am Ende zwei Tore zu hoch. Gerade die letzten beiden Gegentore dürfen wir so nicht bekommen. So hätten wir das Ergebnis etwas freundlicher gestalten können“, resümierte Daniel Schwarz nach dem Spiel.

Aus den letzten beiden Spielen in diesem Jahr muss die LSV jetzt noch etwas Zählbares holen. Durch die vielen Verletzungen hat sich die LSV selbst in Zugzwang gebracht, denn mittlerweile ist man auf den drittletzten Tabellenplatz (11.) abgerutscht. Zwar ist es zum Mittelfeld nur ein Punkt Rückstand, doch ohne weitere Punkte kann dieser schnell größer werden.

Die nächste Chance hat die LSV am kommenden Samstag in Ellerau. Die derzeit Viertplatzierten stehen nicht umsonst im oberen Drittel der Tabelle und werden es der LSV dementsprechend schwer machen. Am darauffolgenden Wochenende tritt sie in Lübeck an. Dort trifft sie mit der Lübecker TS einen alten Bekannten und momentan direkten Tabellennachbarn, der sich in dieser Saison durch den Aufstieg wieder einen Platz in der Landesliga sicherte.

Für die LSV spielten:
M. Brehmer, B. Böther – J. Fengler (4 Tore), F. Rüger, N. Lange (1), J. Lattki (12), L. Fraedrich, L. Höltig (2), M. Neckel (4), S. Jahnke