Zebras holen wichtige Punkte gegen TSV Plön

Am vergangenen 08. Spieltag machte sich der LSV-Tross mit dezimiertem Kader auf den Weg nach Plön. Pünktlich zur sonntäglichen Kaffeezeit pfiff das Schiedsrichtergespann die Partie gegen den TSV Plön um 15:30 Uhr an. Doch anstatt Kaffee und spielerischen Leckerbissen, gab es auf beiden Seiten einen offenen Schlagabtausch, welchen die Zebras am Ende für sich entschieden (24:23). Die Gäste aus Lauenburg starteten deutlich besser in die Partie. Durch schnelle Ballgewinne und einem von Anfang an gut aufgelegtem Tyler Schröder im Tor führten sie schnell mit 2:0. Ab der dritten Minute kam auch der TSV Plön in das Spiel und so gestaltete sich ein offenes Spiel, in dem vor allem die Mittelblocker um Philip Grothkopf und Niklas Lange Schwerstarbeit verrichten mussten, um den gegnerischen Rückraum und dessen Zusammenspiel mit dem Kreis zu verhindern. Kam dann doch mal ein Ball durch, war er zum größten Teil sichere Beute für den Torhüter.

Über die Stationen 4:5 (10. Minute), 7:8 (19.) und 10:11 (24.) führten die Zebras immer mit einem oder zwei Toren. Zwar übernahmen die Plöner in der Folge die Führung (13:12, 28.), doch die LSV ließ sich nicht abschütteln und übernahm bis zur Pause durch Tore von Carsten Schulz und Fabian Rüger erneut das Ruder (13:14; 30.).

Auch in der zweiten Halbzeit sollte weder im Angriff noch in der Abwehr auch nur einen Funken nachgelassen werden, so die Devise der Elbestädter. „Hier geht heute richtig was. Wir müssen nur da weitermachen, wo wir in der ersten Halbzeit aufgehört haben“, lautete das Fazit von Daniel Schwarz in der Halbzeit. Gesagt, getan. Bis zur 37. Minute erspielte die LSV sich eine Vier-Tore-Führung, sodass sich Spielertrainer Jens Thöneböhn vom TSV Plön gezwungen sah, selbst in das Spielgeschehen einzugreifen. Die Einwechselung sollte Wirkung zeigen. Durch Ballgewinne und Unsicherheiten der Gäste glichen die Plöner in der 46. Minute zum 19:19 aus und das Spiel schien sich zugunsten der Gastgeber zu wenden.

Man merkte beiden Mannschaften an, dass sie unbedingt die Punkte behalten wollten, was sich auch an der zunehmenden Härte widerspiegelte. In den letzten 14 Minuten verhängte das gute Schiedsrichtergespann permanent Zeitstrafen, sodass selten die volle Anzahl an Spielern auf dem Spielfeld agierte. Einen schien das besonders anzustacheln. Torhüter Tyler Schröder parierte in der letzten Viertelstunde reihenweise, teil völlig freie, Würfe der Gastgeber und sorgte mit dafür, dass die Lauenburger in der 58. Minute wieder mit zwei Toren (22:24) in Front lagen. Zwar verkürzten die Plöner noch einmal auf ein Tor (23:24, 59.), doch die LSV spielte die letzte Minute clever herunter, sodass am Ende der Jubel aufseiten der Zebras riesig war. „Endlich haben wir es mal clever gemacht und sind in der letzten Minute nicht wieder in unsere fast schon typische Hektik verfallen“, so ein hocherfreuter Teamkoordinator Fritjof Dieckow nach dem Spiel.

Quelle Foto: Facebook 1. Herren TSV Plön (https://www.facebook.com/HandballTSVPloen/photos/p.1168657719984769/1168657719984769/?type=1&theater)