Achtbarer Saisonauftakt für die Landesliga Männer der LSV

Am Sonntag ging es für die Zebras nach einjähriger Pause nach Preetz um gegen den TSV zu spielen. Die Paarung war bekannt – war sie doch auch der Start der abgebrochenen Saison 2020/2021. Eine Vorbereitung mit Höhen und Tiefen lag hinter den Männern von Trainer Carsten Mahnecke, dennoch waren alle guten Mutes, das Spiel erfolgreich gestalten zu können.

Verheißungsvoll begann dann auch die Partie, denn nach 3 Minuten stand es 0:3 aus Sicht der Hausherren. Der PTSV tat sich sichtlich schwer gegen engagierte Lauenburger in der Anfangsphase. Dennoch fingen sich die Hausherren, was dem Trainer scheinbar nicht reichte, als er beim 6:6 in der 20. Minute seine Spieler zum Gespräch bat. Bis dahin war das Spiel geprägt von technischen Fehlern und guten Torhüter-Paraden, weshalb so wenig Tore fielen. Preetz fand im Anschluss seine Konzentration wieder und stellte bis zur 26. Minute auf 11:6, was wiederum Mahnecke zur Auszeit zwang. Preetz hatte nun seinen Rhythmus gefunden und die Übergänge im Rückraum rissen immer wieder Lücken in die Lauenburger Deckung. Bis zur Halbzeit gelang es den Lauenburgern bis auf 13:9 zu verkürzen. Die gesamte zweite Halbzeit liefen die Zebras diesem Rückstand allerdings hinterher, obwohl auch immer wieder und vermehrt einfache Tore erzielt werden konnten aus geduldigem und zielstrebigem Angriffsspiel heraus. Der fahrlässige Umgang mit Chancen und die schwindenden Kräfte der 11 Lauenburger gegenüber voll besetzten Preetzern sorgten am Schluss für eine 21:27 Niederlage im Auftaktspiel. Da war sicherlich mehr drin, dennoch ist der Sieg des PTSV verdient. Die Schusterjungs brachten Ihren Vorsprung in der zweiten Halbzeit routiniert über die Zeit.

Schon am kommenden Sonntag können es die Zebras besser machen, wenn sie in Dänischenhagen spielen.